IGNV - Interessengemeinschaft Neuenkirchen-Vörden
"Es kommt nicht darauf an, wie der Wind weht sondern wie die Segel gesetzt werden"

Wahlen 2026


Kommunalwahl und Wahl des Bürgermeisters in 2026 


11.06.2026

"We proudly present:"

Ihre Kandidaten für die Wahl zum Gemeinderat:

Von links: Roswitha Liestmann, Jens Brönstrup, Heinz Fehrmann, Christian Hagedorn, Heinrich Hoppe, Sven gr. Sextro, Jürgen Leiber, Peter Herzog und Josef Schönfeld


Sven große Sextro

Listenplatz 1

Holztechniker, Tischlermeister
Betriebswirt (Hwk)
Verheiratet
4 Kinder
Badergasse 13
Neuenkirchen - Vörden







           

Heinrich Hoppe

Listenplatz 2

Berufschulpastor i. R.
Verheiratet
2 Kinder
Osnabrücker Str. 71
Neuenkirchen - Vörden




                                      




Roswitha Liestmann                                                              

Listenplatz 3

Fleischfachverkäuferin , Rentnerin
Verheiratet
2 Kinder
Schulstrasse 6
Neuenkirchen - Vörden








Christian Hagedorn

Listenplatz 4

Baumaschinenführer
Verheiratet, 3 Kinder
Westerhauser Str. 29b
Neuenkirchen - Vörden









Jürgen Leiber

Listenplatz 5

Fachkraft für Arbeitssicherheit
Landwirtschaftsmeister
Verheiratet
4 Kinder
Fredestraße 6
Neuenkirchen - Vörden








Peter Herzog

Listenplatz 6

Rentner
Ledig
Weidenkamp 4
Neuenkirchen-Vörden









Jens Brönstrup 

Listenplatz 7

Sozialpädagoge
Systemischer Familienberater
Verheiratet, 3Kinder
Erlenweg 13
Neuenkirchen - Vörden








Heinz Fehrmann

Listenplatz 8

Landwirtschaftsmeister
Ledig
Astrup 14
Neuenkirchen - Vörden









Josef Schönfeld

Listenplatz 9

Landwirtschaftsmeister
Verheiratet
4 Kinder
Nellinghof, Heerweg 16
Neuenkirchen - Vörden









Ihre Kandidaten für die Wahl zum Kreistag:

Von links: Heinz Fehrmann, Ruth Wilker, Rainer Kuhlmann und Heinrich Hoppe. 


Ruth Wilker

Listenplatz 1

Fachagrarwirtin / Landtechnik
Verheiratet
2 Kinder
Westerhauser Str. 35
Neuenkirchen - Vörden








Rainer Kuhlmann

Listenplatz 2

Fahrdienstleiter Tagespflege

ledig

Rüschendorfer Str. 18

Damme                                       








Heinz Fehrmann

Listenplatz 3

Landwirtschaftsmeister
Ledig
Astrup 14
Neuenkirchen - Vörden








                                     

Heinrich Hoppe

Listenplatz 4

Berufschulpastor i. R.
Verheiratet
2 Kinder
Osnabrücker Str. 71
Neuenkirchen - Vörden










28.05.2026

Bericht von der Podiumsdiskussion am 28.05.2026

von Heinrich - Bernhard Münzebrock

Pünktlich um 18 Uhr startete eine von vielen erwartete Podiumsdiskussion, in der die Kandidaten für das Bürgermeisteramt ab September 2026 Gelegenheit hatten sich einerseits vorzustellen und andererseits den Fragen der Anwesenden zu stellen. Herr Steffen Oevermann hatte sich in diesem Zusammenhang bereiterklärt durch den Abend zu führen. Als erster von 3 Kandidaten stellte sich Herr Nico Timphaus vor. Zu seinen Aufgaben und Zielen gehört es , dass die Gemeinde eine Chance auf Wachtstum erhält, Investitionen in die Zukunft, mehr Wohnbebauung, Grünflächen in den Siedlungs-gebieten und ein neues Verkehrskonzept. Weiter sprach er sich für die Verbannung der LKW aus dem Ortskern aus, ein weiteres persönliches Anliegen sei die Unterstützung des Ehrenamtes in der Gemeinde. Die finanzielle Situation in unserer Gemeinde sieht er als nicht rosig, nach seinen Worten sind es die Herausforderungen, die die Kommunen ausbluten lassen. Um eigene Einnahmen zu generieren sei es wichtig gemeindeeigene Gewerbegebiete auszuweisen. Zusammengefasst wäre sein Wunsch, das die Gemeinde Neuenkirchen-Vörden wirtschaftlich an Stärke und Gemeinsamkeit gewinnt.

Frau Westendorf sieht 100 % Leistung und Steuereinnahmen aus der Wirtschaft als eines der Ziele ihrer Arbeit. Zu ihrer Arbeit gehört u. a. die Ausweisung von Gewerbeflächen und die Planungssicherheit für Investoren und Bauwillige. Weitere wichtige Aufgaben sieht sie in einem Verkehrssicherungskonzept für die Gemeinde, die Schaffung einer Ortsumgehung, lebendige Orte und die Unterstützung der Vereine. So könnte sie sich vorstellen, dass die Einnahmen aus den Windkraftanlagen dafür genutzt werden um die Lebensqualität vor Ort und die Vereine zu unterstützen. Weiter plädiert sie für Bürgerinformationsveranstaltungen um den Bürgern Gelegenheit zu geben sich aktiv an der Gemeindepolitik zu beteiligen.

Herr Sinan Ötztürk sieht u. a. Leidenschaft, Veränderungen und die Begleitung von jungen Menschen als wichtige Punkte für seine Arbeit. Nach seiner Meinung wird es Zeit Strukturen und Vorurteile wie z. B. "das haben wir noch nie gemacht" aufzubrechen. Dazu müssen wir uns immer wieder die Frage stellen: "haben wir unsere Hausaufgaben gemacht?" - das Vorgehen in Punkto Villa Elisabeth sieht er inhaltlich als Fehler der Verwaltung. Für die Zukunft muss gelten: "wir werden transparent sein", Betroffene werden mit ins Boot geholt. Ihm sei es als sehr positiv aufgefallen, dass sich in unserem Ort Neuenkirchen - Vörden sehr viele Menschen engagieren. Zu seinen Aufgaben als Bürgermeister würde u. a. gehören, dass die Verwaltung zeitgemäß und auf das Wohl der Bürger ausgerichtet arbeitet. Er sieht sich als Dienstleister für Vereine, Verbände und die Menschen in unserer Gemeinde.  

Es folgten Fragen und Antworten zu einigen Themenbereichen unserer Gemeinde:


Villa Elisabeth

Nach Aussage von Frau Westendorf war sie schwer geschockt angesichts der Tatsache das viele Menschen vor der letzten Ratssitzung die Gelegenheit genutzt haben um ihren Unmut zu äußern. Dazu der regide Umgang mit den Menschen in der anschließenden Ratssitzung. Man sei zu keiner Zeit auf die Interessen der Zuschauer, auf der Empore, eingegangen. Dazu kommt, nach ihrer Meinung, dass man sich die Frage stellen muss: "ist der Ausbau oder Umbau der Villa Elisabeth wirtschaftlich darstellbar?".

Herr Nico Timphaus hätte sich gewünscht, dass man die Entscheidung über die Villa Elisabeth vertagt. Die Bürger haben das Recht darauf zu pochen, dass man das Ganze neu überdenkt und zugleich wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt. Der Bedarf an Krippen- und Regelplätzen sei rückläufig, so braucht es für die Planungen mehr Flexibilität. Nach seiner Meinung wäre es sinnvoll die Villa nicht zu kaufen.

Herr Sinan Ötztürk sieht das ganze als eher als unabhängiger Kandidat. Die Vorgehensweise der Verwaltung enthalte handwerkliche Fehler. Für eine Planung braucht es, nach seiner Meinung, ein festes Fundament. Dazu gehört, dass sich die Verwaltung den Gegebenheiten anpasst. Jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen. Dazu stellt sich ihm die Frage: warum hat man diese Angelegenheit nicht im öffentlichen Teil der Sitzungen im vollen Umfang behandelt?. Darauf entgegnete Herr Timphaus, dass der Kaufvertrag mit Datum 28.05.2025 noch nicht unterschrieben sei. 

Herr Markus Punte, Initiator des Bürgerbegehrens Villa Elisabeth fügte hinzu, dass man von Seiten der Kommune mehr mit den Bürgern sprechen müsse. Kommunikation sei wichtig. Herr Michael Prüllage stellte die Frage nach den Kosten, für den Fall, dass der Kauf und Umbau der Villa Elisabeth scheitern würde. Dazu ein Link zur OM: https://www.om-online.de/landkreis-vechta/neuenkirchen-voerden/artikel/buergerbegehren-villa-elisabeth-zulaessig-wie-gehts-weiter-50705946


Finanzen

Herr Nico Timphaus ist der Meinung, dass alle Ausgaben der Gemeinde einer genauen Prüfung unterzogen werden müssen um Kosten zu sparen. Er sieht z. B. eine Energiegenossenschaft, nach dem Vorbild anderer Gemeinden, als Lösung um Kosten zu sparen.  

Herr Sinan Ötztürk stellt sich die Frage nach den Prioritäten, Dinge und Ausgaben die hinterfragt werden müssen um in Zukunft unnötige Ausgaben zu vermeiden. Dazu gehört auch, dass man ein Sicherungskonzept erstellt. 

Frau Westendorf setzt ihr Augenmerk auf die Ausgaben der Gemeinde. Wir brauchen für die Zukunft kluge Investitionen und mehr Gelder für den Haushalt. 


Transparenz

Herr Sinan Ötztürk sieht die Verwaltung in der Pflicht die Interessen der Menschen zu berücksichtigen. 

Herr Nico Timphaus sieht die Beteiligung der Bürger an Planungen wie z. B. Flächennutzung und Verkehrskonzept als oberstes Ziel. Die Kommunikation und Aufklärungsarbeit muss unser Ziel sein.

Frau Westendorf möchte eine Bürgersprechstunde einrichten um die Interessen der Bürger wahrzunehmen.  


Niedersachsenpark

Herr Nico Timphaus zeigte sich froh über die Tatsache, dass die Verträge und damit die Laufzeit des Niedersachsenparks verlängert wurde. Nach seiner Aussage können wir froh sein, dass wir einen Niedesachsenpark haben. 

Frau Westendorf verwies in ihrer Aussage darauf, dass die Gemeinde Neuenkirchen-Vörden bis zum Jahre 2045 an den Niedersachsenpark gebunden sei. Ein Ansatz für eine gerechtere Verteilung der Einnahmen könnte eine Änderung des Umverteilungsschlüssel darstellen. Herr Otte, Bürgermeister der Stadt Damme, hätte sich dankbar gezeigt angesichts der Möglichkeiten der Erweiterung Dammer Betriebe im Niedersachsenpark. 

Herr Ötztürk sieht den Niedersachenpark als "Leuchtturmprojekt". Für die Verwaltung müsse der Profit im Mittelpunkt stehen. Gleichzeitig sei es wichtig wieviele Arbeitsplätze pro m² Fläche entstehen, Lagerhallen seien hier nicht von Vorteil. Für ihn stehen Flächeneffizienz, Wertschöpfung und der Umgang mit der Natur im Vordergrund. 


Beiträge zum Straßenausbau

Hier sieht Frau Westendorf die Gemeinde Steinfeld nicht als Vorbild. Man müsse über eine neue Regelung nachdenken. Bisher sind die Beiträge in einer Satzung festgelegt. Man müsse sich auch die Frage stellen: "was kommt auf uns zu?". 

Herr Ötztürk stellte in diesem Zusammenhang die Betrachtung der Situation einzelner Anlieger in den Vordergrund. Wenn möglich sollte es die Kommune finanzieren oder sich zumindest beteiligen. 

Herr Timphaus sieht die Entscheidung über die Sanierung der Straßen auf Seiten der Bürger. 


Landwirtschaft

Frau Andrea Westendorf sieht den Einfluss der Kommune im Bereich der Landwirtschaft eher als begrenzt. Für sie steht u. a. eine gute Zusammenarbeit zwischen Rat, Verwaltung und den Landwirten im Vordergrund. 

Herr Nico Timphaus sieht die Notwendigkeit die Landwirtschaft in die Planungen mit einzubeziehen. Sie sollte ein Mitspracherecht haben wenn es z. B. um neue Windparks oder Gelder für den Ausbau der Straßen geht. 

Herr Sinan Ötztürk fordert eine gewisse Flexibilität von Seiten der Verwaltung. Man solle prüfen  wie man Verfahren für z. B. den Neubau von landwirtschaftlichen Gebäuden oder ähnliches beschleunigen könnte.


Jugend und Vereine

Dazu äußerte sich Herr Ötztürk, dass man selbst mit begrenzten Mitteln etwas erreichen kann. Man sollte die Jugendlichen ernstnehmen und mögichst viele Töpfe nutzen um der Jugendarbeit zu dienen. Dazu gehört auch, dass jede Gemeinde über einen Jugendtreff verfügen sollte um den Jugendlichen etwas anzubieten. Zur Aufgabe der Verwaltung gehört u. a. Projekte zu unterstützen und Koordinierungsstellen einzurichten.  

Herr Nico Timphaus sprach sich u. a. dafür aus das Gelände an den Schulen zu öffnen und für die Jugend freizugeben. 

Frau Westendorf spricht sich dafür aus Bolz- und Sportplätze für jederman zugänglich zu machen. Als Öffner könnte ein "Klickschlüssel" dienen. Dazu sollten sich Ganztagsangebote und eine Nachmittagsbetreuung gesellen. 


Damit endete eine sehr gut besuchte Podiumsdiskussion, die neue Erkenntnisse gebracht, aber auch gleichzeitig Raum für weitere Fragen geschaffen hat. H.B.M.

Hier noch ein einige Bilder von der Verantstaltung: 

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18.02.2026


Aschermittwochstreffen der IGNV und SPD in der Gaststätte Fehrenkamp








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04.12.2025

Mitgliederversammlung der IGNV - Wahl des Bürgermeisterkandidaten der IGNV und SPD


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