IGNV - Interessengemeinschaft Neuenkirchen-Vörden

"Es kommt nicht darauf an, wie der Wind weht sondern wie die Segel gesetzt werden"

 

Schulausschuss

 

Hier informieren wir Sie regelmäßig über alle Sitzungen des Schulausschuss im Rathaus Neuenkirchen-Vörden


Neu - die zunehmende Migration stellt unsere Schulen vor großen Herausforderungen

Bericht von der Schulausschusssitzung vom 03.02.2021

von Heinrich-Bernhard Münzebrock

Nach der Eröffnung der ersten Sitzung des neu gebildeten Schulausschusses durch die Vorsitzende Frau Anke Leferenz-Lehnert (IGNV) und die Pflichtbelehrung der zu dem erweiterten Schulausschuss gehörenden Schulleiter, teilte sie unter dem Punkt Eingänge und Mitteilungen mit, dass die IGNV Fraktion einen Antrag auf Errichtung eines Unterstands für Schulbuskinder an der Grundschule in Neuenkirchen gestellt hat. Dieser Antrag wird an die Fraktionen weitergeleitet und in einer der nächsten Schulausschusssitzungen behandelt. Es folgte die Vorstellung der Nachmittagsbetreuung an Grundschulen durch den Verein Universum e.V. in Bramsche: zum Schuljahr 2013/2014 hat man eine Ganztagsbetreuung an den Grundschulen in Neuenkirchen und Vörden eingeführt. Seit diesem Jahr arbeitet die Gemeinde Neuenkirchen-Vörden erfolgreich mit dem Verein Universum e.V. aus Bramsche zusammen, der die Nachmittagsbetreuung an den Grundschulen organisiert. Zurzeit werden bei der Grundschule Neuenkirchen am Nachmittag 5 bis 6 Gruppen betreut und in Vörden 4 bis 5 Gruppen. Neben dem gemeinsamen Mittagessen ist eine Hausaufgaben- und Freizeitbetreuung Bestandteil des Vertrags. Dazu kommt eine Ferienbetreuung. In den Anfangsjahren lag der Anteil der Kinder mit Migrations-hintergrund bei 25 %, heute liegt er bei ca. 75 %. Viele Kinder sprechen Zuhause kein Deutsch, haben Nachholbedarf in der Essenskultur und benötigen mehr Aufmerksamkeit und Zeit für die Betreuung. Das Ganze ist sehr anspruchsvoll. Unsere Gemeinde möchte den Dienst des Vereins Universum e.V. Bramsche auch in den nächsten Jahren in Anspruch nehmen und so stimmte der Ausschuss einstimmig für den neuen Vertrag, der ab dem 01.08.2022 seine Gültigkeit erlangen wird. Es folgte die Vorstellung der Schülerzahlen im Februar 2022 und der Zahl der Schulanfänger in dem Zeitraum von 2022 - 2027 durch unsere Kämmerin Frau Doris Suhrenbrock.

     Zum Abschluss des öffentlichen Teils stand die Festlegung der Ausbauvariante für die Grundschule Neuenkirchen auf der Agenda. Es standen drei verschiedene Entwürfe (Modelle) zur Wahl: hier, hier, hier. In der anschließenden Diskussion sagte Herr Karl-Heinz Rohe (CDU): "...wir müssen es uns leisten können". Wir haben in den Vorbesprechungen eine Erweiterung um ca. 500 m² geplant, aber die Entwürfe zweier Architekturbüros sehen hier unnötigerweise eine Erweiterung um 1000 m² vor. Damit hätten sie das Thema verfehlt. Im Namen der CDU Fraktion sprach er sich für die Variante von dem Architekturbüro Mutert aus. Dem schlossen sich auch die SPD/FDP und IGNV Fraktion an. Die Investition ist auf 2,5 Millionen Euro taxiert. Die Leiterin der Grundschule Neuenkirchen, Frau Rechtien, entgegnete darauf: "...entscheidend ist was für die Kinder passiert." Der Entwurf des Architekturbüros Buddelmeyer war, nach ihrer Meinung, herausragend und nicht vergleichbar mit dem Entwurf Mutert. In dem zuletzt genannten Entwurf würden die Klassenräume verkleinert und kein Raum im Außenbereich geschaffen. Dabei müsse man die Zukunftsfähigkeit der Schule im Auge behalten. Zusätzlich bestehe im Bereich des Altbaus aus dem Jahr 1962 ein sehr hoher Sanierungsbedarf. Teilweise regnet es durch die Decke, die Fenster sind alt und die Heizungsanlage macht Probleme. Im Grunde wäre ein Neubau an anderer Stelle die beste Lösung. Darauf entgegnete Herr Karl-Heinz Rohe, dass für einen Neubau mit ca. 2.000 - 2.300 m²  ca. 10 Millionen Euro und mehr investiert werden müssten. Frau Lisa Haakmann (IGNV) betonte, dass man das Modell Mutert in keiner Weise mit dem Modell von Buddelmeyer vergleichen kann. Zusätzlich forderte sie eine Lösung für die Verkehrsproblematik im Bereich der Grundschule in Neuenkirchen.  

Alles in allem kommen auf den Gemeindehaushalt große Herausforderungen zu. Die dringend notwendige Erweiterung und Sanierung der Grundschule in Neuenkirchen wird uns ca. 4 Millionen Euro kosten. Dazu kommt ein neues Feuerwehrgebäude in Vörden mit ca. 6 Millionen Euro, ein Kindergartenanbau und Neubau eines Kindergartens in Vörden, die Erweiterung der Kläranlage um einige weitere dringend anstehende Investitionen zu erwähnen. Dazu kommt der exorbitante Anstieg der Baupreise. Für Kommunen sind die Kosten für ein Bauobjekt immer höher zu veranschlagen, als im privaten Bereich. Die demografische Entwicklung einer Gemeinde ist die eine Sache, die dafür notwendige Infrastruktur die andere. H.B.M. 

 

Sitzung des Schulausschuss offenbart dringenden Handlungsbedarf in Sachen Grundschule Neuenkirchen

Bericht von der Schulausschusssitzung vom 26.04.2021

von Heinrich-Bernhard Münzebrock

Unter dem Vorsitz von Frau Anke Leferenz-Lehnert (IGNV) stand auch diese Sitzung ganz im Zeichen von Corona.  Nach der Eröffnung der Sitzung, die Genehmigung des Protokolls über die öffentliche Sitzung des Schulausschusses vom 21.09.2020 und der Vorstellung der Eingänge und Mitteilungen durch unseren Bürgermeister Angar Brockmann, standen die Schülerzahlen im Februar 2021 und die Zahlen der Schulanfänger von 2021-2026 auf der Agenda. Unterlagen dazu finden Sie: hier , hier

Dazu ein Bericht aus der OM: Gemeinde muss mehr Geld ausgeben: Schulerweiterung kostet 2,876 Millionen Euro - OM online (om-online.de)

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war der Medienentwicklungsplan und Einsatz der Mittel aus dem Digitalpakt. Unterlagen dazu finden Sie: hier

Zum Abschluss der Sitzung referierte die Rektorin der Grundschule Neuenkirchen, Frau Karin Rechtien, über die aktuelle Raumsituation und den zukünftigen Raumbedarf in der Grundschule Neuenkirchen. Unterlagen dazu: hier

Dazu ein Bericht aus der OM: Zu klein und zu alt: Schulleitung wünscht sich mehr Platz - OM online (om-online.de)

Alles in allem kommen auf den Gemeindehaushalt große Herausforderungen zu. Die dringende Erweiterung der Grundschule in Vörden wird inclusive Außenanlagen unseren Haushalt mit mehr als 3 Millionen Euro belasten. Dazu kommt in absehbarer Zeit die Erweiterung der Grundschule Neuenkirchen, die schon vor Jahren ein Thema war. Ein neues Feuerwehrgebäude in Vörden, die Erweiterung der Kläranlage um einige weitere dringend anstehende Investitionen zu erwähnen. Dazu kommt der exorbitante Anstieg der Baupreise. Für Kommunen sind die Kosten für ein Bauobjekt immer höher zu veranschlagen, als im privaten Bereich. Ein Problem ist auch die immer wieder vorkommende Verschiebung einiger wichtiger Investitionen. Die demografische Entwicklung einer Gemeinde ist die eine Sache, die dafür notwendige Infrastruktur die Andere. H.B.M.  


Neu - Geburtenstarke Jahrgänge ab 2024 an unseren Grundschulen erwartet 

Bericht von der Schulausschusssitzung vom 21.09.2020

von Heinrich-Bernhard Münzebrock

     Unter dem Vorsitz von Frau Anke Leferenz-Lehnert (IGNV) teilte Frau Doris Suhrenbrock, Kämmerin unserer Gemeinde mit, dass an der Grundschule in Vörden ein Wechsel in der Schulleitung stattgefunden hat. Herr Mühlmeier hat die Grundschule verlassen. Herr Bramlage hat die Leitung der Grundschule in Vörden übernommen. Weiter teilte Frau Suhrenbrock mit, dass ab dem 01.08.2020 eine neue 3/4 tel Stelle als Sozialarbeiter in der Grundschule Vörden und der Oberschule Neuenkirchen eingerichtet worden ist. Für die Grundschule in Neuenkirchen wird die Stelle zum 01.08.2021 erweitert. Im Zuge des Digitalpakts, um den Bildungsnotstand an den Schulen zu bekämpfen, hat das Land Niedersachsen unserer Kommune ca. 27.200 Euro an Fördermitteln bewilligt. Diese Mittel werden wie folgt eingesetzt: die Grundschule in Vörden bekommt 9 Laptops, die Grundschule in Neuenkirchen 15 IPads und die Oberschule in Neuenkirchen 26 IPads. Frau Suhrenbrock betonte, dass diese Mittel den Bedarf bei weitem nicht decken können. 

    Im Anschluss referierte Herr Imsieke, Schulleiter der Oberschule Neuenkirchen, dass die Schulen der Gemeinde Neuenkirchen-Vörden zum 01.08.2020 einen Schulverbund gegründet haben. Der Hintergrund besteht darin, dass sich die Schulen, durch diese Zusammenarbeit, untereinander austauschen und Probleme lösen können. Die wichtigsten Ziele der Zusammenarbeit liegen in der Sicherung und Verbesserung der Bildungsqualität, Entwicklung eines gemeinsamen Bildungsverständnisses unter Berücksichtigung der inklusiven Beschulung, optimale Kooperation zwischen den Grundschulen und der Oberschule, gegenseitige Entlastung durch Bündelung von Aufgabenbereichen, vertiefte Zusammenarbeit und Arbeitsteilung mit dem Schulträger, gemeinsamer Auftritt des Schulverbundes nach Außen usw.. Eine sinnvolle Vorgehensweise um auch in Zukunft die Probleme des Schulbetriebs zu lösen. Herr Brockmann, Bürgermeister der Gemeinde Neuenkirchen-Vörden fügte hinzu: "es kommt noch viel Arbeit auf uns zu".

    Im weiteren Verlauf stellte Frau Doris Suhrenbrock die aktuellen und zukünftigen Schülerzahlen, Stand 09/2020, an den Grundschulen und der Oberschule in Neuenkirchen-Vörden vor. Aktuell hat sich die Lage an der Grundschule in Vörden etwas entspannt, an der Grundschule Neuenkirchen und vor allem an der Oberschule steigt die Zahl der Schüler. Für die Zukunft erwartet die Verwaltung der Gemeinde Neuenkirchen - Vörden vor allem in den Schuljahren 2023 / 24 und 2024 / 25, auf Grund der Geburtenzahlen, mit steigenden Schülerzahlen. Frau Suhrenbrock betonte. dass diese Zahlen nur vorläufig und volatil seien und vom realen Aufkommen der Schülerzahlen abweichen können. Die Übergänge in die fünfte Klasse von den Grundschulen zur Oberschule lagen in den letzten Jahren bei 55 - 60 %. Dazu könnten noch "Rückläufer" vom Gymnasium und / oder SuS aus anderen Gemeinden kommen. Unterlagen zu diesem Thema: hier, hier

    Zum Abschluss des öffentlichen Teils folgte eine Sachstandsmitteilung zum Thema Erweiterung der Grundschule in Vörden durch unsere Kämmerin Frau Doris Suhrenbrock: im Februar 2020 hat Herr Kock, vom Planungsbüro Rechtien, noch einmal die Pläne zur Erweiterung der Grundschule vorgestellt. Zu dieser Zeit war man davon ausgegangen, dass die Planungen so auf den Weg gebracht werden können. In diesem Zuge hat man am 02.06.2020 den Bauantrag gestellt und die Statik eingereicht. Mittlerweile haben sich aber die Auflagen der Behörden geändert. So muss der geplante Aufzug so dimensioniert sein, dass er eine Trage aufnehmen kann. Dafür hat man das Treppenhaus umgestaltet und den Aufzug aus der Mitte- in einen seitlichen Teil des Treppenhauses verlagert. Zusätzlich muss in dem Gebäude eine neue Brandmeldeanlage und ein Raum für die EDV integriert werden. Weiter ist ein Raum im OGtS als Büro für die Sozialarbeit vorgesehen, ein anderes Büro wird, durch einen Raumteiler, in 2 Büros aufgeteilt. Die Ausschreibungen für den 1. Bauabschnitt ( Erweiterung in Richtung Aue) befinden sich in der Vorbereitung. Die Hauptgewerke sollen im Oktober diesen Jahres veröffentlicht werden. Mit dem Baubeginn für den 1. BA rechnet man Anfang 2021. Zum Ende des Jahres 2021 sollen diese Baumaßnahmen abgeschlossen sein. Der Umbau des alten Schulgebäudes soll Ende 2021 / Anfang 2022 starten. 

Es folgte ein nichtöffentlicher Teil. H.B.M.  


Geburtenstarke Jahrgänge ab 2024 an unseren Grundschulen erwartet 

Bericht von der Schulausschusssitzung vom 24.02.2020

von Heinrich-Bernhard Münzebrock

     Unter dem Vorsitz von Frau Renate Pohlmann (CDU) als Vertretung für Frau Anke Leferenz-Lehnert (IGNV) stellte Frau Doris Suhrenbrock, Kämmerin unserer Gemeinde, die aktuellen und zukünftigen Schülerzahlen an den Grundschulen in Neuenkirchen und Vörden sowie für Oberschule Neuenkirchen vor. Die genauen Zahlen entnehmen Sie bitte diesem Link. Für die Jahre 2021 - 2025 wird erwartet, wenn man die Geburtenzahlen der vergangenen Jahre zu Grunde legt, dass die Schülerzahlen an den Grundschulen weiter steigen. Für das Jahr 2024, nachdem die Einschulungszahlen je Jahr bis Dato bei etwa 90-94 Kinder liegen, 109 Einschulungen und für das Jahr 2025 ca. 134 Schulneulinge. In diesen Zahlen liegt aber, durch den möglichen Zuzug oder  Abwanderung, viel Raum für Spekulationen.

     Im weiteren Verlauf stellte Herr Kock, vom Architektenbüro IBR, die aktuellen Planungen im Bezug auf den Anbau Grundschule in Vörden vor. Im Wesentlichen behalten die Planungen aus dem Jahr 2018 ihre Gültigkeit. Einige Punkte hat man aber in der Zwischenzeit, nach Absprache mit den zuständigen Stellen, geändert: der Hauptzugang, im Bereich des Anbau`s (Neubau), wird über den Schulhof und nicht von der Bushaltestelle aus erfolgen. Im Bereich der Lehrerzimmer, Sekretariat und Unterrichtsräume sind strukturelle Änderungen geplant. Im Bereich der Giebelwand an der Aue ist statt des ursprünglichen geplanten Wandversatzes (siehe blaue Kennung im Grundriss) eine gerade Wand in Planung. Dadurch ergibt sich eine Erweiterung der 4 anliegenden Klassenräume mit je 26 Schüler auf jeweils 70 m². Die gesamten Kosten für die Erweiterung der Grundschule werden bei ca. 3 Millionen Euro liegen. Nach unserer Meinung sind diese Klassenräume überdimensioniert. Weiter sind wir dagegen den einmaligen Charakter des alten Schulgebäudes der Grundschule Vörden entlang der Schulstraße durch einen Ausbau (siehe Kennung im Grundriss) zu verschandeln. Auf der einen Seite wird, im Rahmen der Dorferneuerung, viel Wert auf einen den dörflichen Gegebenheiten angepassten Ausbau der Schulstraße gelegt, auf der anderen Seite herrscht blinder Aktionismus!. Hier vermissen wir das Fingerspitzengefühl der Verwaltung.     

    Zum Abschluss des öffentlichen Teils referierte Frau Doris Suhrenbrock zu den Festlegungen von Prioritäten beim zukünftigen Digitalpakt im Bereich der Schulen. Bis zum 16.05.2023 hat die Gemeinde die Möglichkeit Anträge auf Digitalisierungsmaßnahmen an den Schulen zu stellen. Dazu gehört die Vernetzung und Anbindung der Schulen, über ein Glasfasernetz, an das World Wide Web. Weiter ist geplant alle Schulen mit elektronischen (interaktive) Tafeln auszustatten. Aktuell hat insbesondere die Oberschule Neuenkirchen erheblichen Nachhol-bedarf in Sachen Digitalisierung. Insgesamt stehen 339.455 Euro an Fördermitteln zur Verfügung wovon 90.000 Euro schulgebunden sind. Frau Suhrenbrock betonte, dass hier als vorrangige Prämisse die Anbindung an das Internet und die Anschaffung der elektronischen Tafeln im Vordergrund steht. Die Anschaffung von Tablets und Laptops tritt hierbei in den Hintergrund. 


Immer mehr Inklusion an unseren Schulen - Vertrag mit Universum e.V. wird verlängert

Bericht von der Sitzung des Schulausschusses vom 18.11.2019

von Heinrich-Bernhard Münzebrock

   Unter dem Vorsitz von Frau Anke Leferenz-Lehnert (IGNV) berichtete unser Bürgermeister, Ansgar Brockmann, dass für die Erweiterung der Grundschule Vörden die Aufträge für das Tragwerk, Brandschutz und die technische Ausrüstung vergeben wurden. Der Bauantrag wird Ende 2019 / Anfang 2020 gestellt. Weiter stellt man fest, dass die Schülerzahlen weiter steigen. Besonders an der Grundschule Vörden und im Bereich der Oberschule nimmt die Zahl der Schüler zu. Zu nimmt auch die Zahl der Inklusionskinder. 30 % an den Grundschulen und bis zu 50 % an der Oberschule. Einen Überblick finden Sie hier.

     Als nächster Punkt stand die Budgetierung an Schulen ab dem Jahr 2020 auf der Agenda. Hier wird ab dem Haushaltsjahr 2020 für das Schulbudget ein schülerbezogener Jahresbetrag von 205 Euro gezahlt, von dem mindestens 50 Euro pro Schüler für investive Maßnahmen vorgesehen sind. Der inhaltliche Umfang des Schulbudgets ergibt sich aus der Aufstellung "Budget Schulen" in Neuenkirchen-Vörden ab dem Haushaltsjahr 2020. Herr Karl - Heinz Rohe von der CDU, findet den Ansatz gut und betont, dass die Schulen damit gut wirtschaften können. Der Ausschuss stimmte einstimmig für diesem Antrag.

     Zum Haushalt 2020 - hier Schuletat führte Frau Doris Suhrenbrock, Kämmerin unserer Gemeinde, aus, dass im Jahre 2020 für die:

 Grundschule Neuenkirchen u. a. ca. 37.050 Euro für das Schulbudget, 3.400 Euro für die Telefonanlage, 18.500 Euro für Gebäudeunterhaltung, 17.000 Euro für Sprachförderung, 92.000 Euro für die Nachmittagsbetreuung, 8.000 Euro für Ferienbetreuung, 22.000 Euro für Mittagessen, 5.550 Euro für Wartung und Support der EDV, 11.500 Euro Investiv und 5.800 Euro für 12 neue I-Pads

Grundschule Vörden u. a. 28.680 Euro für das Schulbudget, 1.300 Euro für einen Serverschrank und Telefonanlage, 6.000 Euro für die Gebäudeunterhaltung, 8.700 Euro für Sprachförderung, 80.000 Euro für die Nachmittagsbetreuung, 8.000 Euro für Ferienbetreuung, 22.000 Euro für Mittag-essen, 4.150 Euro für Wartung und Support, 9.250 Euro Investiv und 7.500 Euro für Laptops

Oberschule u. a. 65.260 Euro für das Schulbudget, 3.600 Euro für Telefone, 2.100 für einen Beamer und Laptop im Kunst- und Hauswirtschaftstheorieraum, 25.000 Euro für Gebäudeunterhaltung, 3.300 Euro für Sprachförderung, 30.000 Euro für Mittagessen, 9.975 Euro für Wartung und Support EDV, 10.000 Euro für die Nutzung der Schwimmhalle in Holdorf und 21.080 Euro Investiv eingeplant sind. Für das Digitalpaket stehen je Schule 30.000 Euro zur Verfügung. Für die Sporthalle NKN sind u. a. 22.000 Euro für die Erneuerung der Türen zum Hallenbereich und 6.000 Euro für die Umrüstung der Basketballanlage vorgesehen. Der Ausschuss schloss sich den Ausführungen von Frau Suhrenbrock einstimmig an.

     Abschließend sprach man sich dafür aus, den Vertrag mit dem Verein "Universum e.V." bis zum 31.07.2022 zu verlängern. Dazu werden die Bedingungen, im neuen Vertrag, den Anforderungen angepasst. Der Betreuungs-schlüssel steigt von 1:12 auf 1:13. Die Nachmittagsbetreuung der Grundschulen wird seit der Einführung der offenen Ganztagsschulen im Schuljahr 2013 / 2014 durch den Verein Universum e. V. praktiziert. Von beiden Seiten besteht Interesse die gute Zusammenarbeit fortzusetzen. Nach Ansicht der Leiter der Grundschulen besteht immer mehr Gesprächsbedarf mit den Eltern der Schüler. Unser Bürgermeister Ansgar Brockmann betonte, dass die Zusammenarbeit sehr gut läuft und das Geld gut investiert ist. Abschließend stellte er fest, dass die zukünftigen Herausforderungen in der zunehmenden Inklusion liegen werden. 

Es folgte ein nichtöffentlicher Teil. H.B.M. 


Planungen für die Erweiterung der Grundschule in Vörden werden konkreter

Bericht von der Schulausschusssitzung vom 03.12.2018

von Heinrich-Bernhard Münzebrock

    Nach der Eröffnung der von Anke Leferenz-Lehnert geleiteten Sitzung stand unter Top 5 die Erweiterung der Grundschule Vörden auf der Agenda. Hier gab unser Bürgermeister Ansgar Brockmann zunächst einen Überblick über die bisherigen Planungen: im Jahre 2016 stellte man einen Fehlbedarf von 4 Gruppenräumen, 1 barrierefreien Raum und ein barrierefreies WC fest. Daraus resultieren die Planungen für einen 2,5 zügigen, mit der Option auf eine 3 Zügigkeit, Ausbau der Grundschule Vörden. Die ersten Planungen sahen eine eingeschossige Erweiterung in Richtung Busbahnhof vor. Der Nachteil bei dieser Planung war, dass es in der Bauphase zu erheblichen Störungen des Schulunterrichts kommen könnte. So hat man diese Pläne verworfen und favorisiert jetzt einen 2 geschossigen Anbau in Richtung Aue mit 6 barrierefreien Gruppenräumen (2 zügig). Herr Brockmann führte weiter aus, dass der Haupteingang an den Busbahnhof verlegt wird. Der Schulhof wird, nach Erteilung der Baugenehmigung, unter Mitwirkung der Eltern und Lehrer, neu gestaltet. Die Größe des Schulhofes bezifferte Herr Brockmann auf 3.000 m². Der Sandspielplatz soll erhalten bleiben.

     Es folgte die Vorstellung des Projekts durch Herrn Kock vom Ingenieurbüro IBR (Rechtien): Der 1. Bauabschnitt umfasst den geplanten Neubau entlang der Osnabrücker Str. in Richtung Aue. Dazu erläuterte er den Ausschussmitgliedern, Eltern und Lehrer der Grundschule Vörden, die Grundrisskarten für das EG und 1. OG und anschließend das angefertigte Modell der gesamten Anlage. Neben den 3 Gruppenräumen, in jeder Etage, sind neue Toiletten und Gemeinschaftsräume vorgesehen. Im 2. Bauabschnitt ist ein kleiner Anbau an den alten Trakt der Grundschule an der Schulstraße geplant. Zusätzlich wird, im Zuge dieser Baumaßnahme ein Teil der Wände, im Altbau, durch "weiche Sichtachsen" ersetzt. Der 3. Bauabschnitt umfasst den jüngsten Teil des aktuellen Grundschulgebäudes. Hier wird, um eine Barrierefreiheit zu gewährleisten, ein Aufzug eingebaut. Das Lehrerzimmer soll auf 65 m² erweitert werden, die Pausenhalle bleibt in der aktuellen Form bestehen. Um die Brandschutzauflagen einzuhalten wird wohl zusätzlich eine Außentreppe als Fluchtweg installiert. Alles in allem liegen die Gesamtkosten der Baumaßnahme bei ca. 2 Mio. Euro. Herr Karl-Heinz Rohe (CDU) sieht diese Planungen als optimale Lösung: "Besser kann man es nicht planen. Die Gemeinde ist, im Bezug auf die Grundschule Vörden, für die nächsten 15 Jahre optimal aufgestellt". Diesen Ausführungen schloss sich der Schulausschuss einstimmig an.

    Im weiteren Verlauf ging es um die Medienentwicklung an den Schulen in Trägerschaft der Gemeinde NKV und das Konzept zur interkommunalen Zusammenarbeit im Bereich Wartung und Support der Informationstechnologie in Schulen. Hier führte unser Bürgermeister Ansgar Brockmann aus, dass der Landkreis Vechta ein Förderprogramm mit 100% iger Förderung der Kosten für das o.g. Projekt aufgelegt hat. Unsere Kommune müsste lediglich, für die laufenden Kosten, ca. 20.000 Euro/Jahr zur Verfügung stellen. Es geht um die IT - Vernetzung der Schulgebäude in unserer Kommune, der Schulen im gesamten Kreis Vechta und darüber hinaus. Die Grundschule Vörden ist schon gut aufgestellt. Die Grundschule Neuenkirchen hat noch Verbesserungs bedarf und die Oberschule Neuenkirchen befindet sich, in diesem Bereich, noch in der Steinzeit. Hier ist dringender Handlungsbedarf angesagt. Nach Durchführung der "Medienentwicklung" werden sich max. 5 Schüler einen PC teilen. Einzelheiten hier

Im Zeitalter der zunehmenden Digitalisierung am Arbeitsplatz eine gute Sache. Wenn aber nur noch Akademiker und Studenten die Folge dieser Entwicklung sind, wer baut dann noch unsere Häuser und Straßen?, wie gut ist die Allgemeinbildung der Schulabsolventen?. Die Wahrheit liegt in der Zukunft.

Zum Abschluss der Sitzung stellte unsere Kämmerin, Frau Doris Suhrenbrock, den Haushalt 2019 - Schuletat vor. Den Haushaltsplanentwurf 2019 hat der Ausschuss einstimmig verabschiedet. Es muss noch erwähnt werden, dass unser Bürgermeister Ansgar Brockmann immer wieder eine rhetorische Meisterleistung abliefert. Top. Es folgte ein nichtöffentlicher Teil. H.B.M.   


Vandalismus an der Oberschule in Neuenkirchen

Bericht über die Schulausschusssitzung vom 24.09.2018

von Heinrich-Bernhard Münzebrock

    In der von Anke Leferenz-Lehnert geleiteten Sitzung führte der Schulleiter der Oberschule Neuenkirchen, Herr Thomas Imsieke, aus, dass z. Zt. an der o.g. Schule zunehmender Vandalismus zu beobachten ist. Herr Imsieke informierte die Ausschussmitglieder, anhand von diverser Fotos, über die aktuelle Lage: an Wochenenden oder bei Events in Neuenkirchen dient das Areal der Oberschule als Rückzugsort für Cliquen und andere Gruppierungen. Hier werden diverse alkoholische- und andere Getränke konsumiert und randaliert. Im Laufe der letzten Wochen wurden z.B. die Beschattungseinrichtungen für die Fenster und die Seiteneingangstür beschädigt. Im Eingangsbereich der Seitentür werden, teilweise rechtsextreme, Graffitis gesprüht. Dieser Bereich muss monatlich neu gestrichen werden. Der Schlüsselkasten an der kleinen Turnhalle wurde aus der Wand gerissen. Massive Bänke, die im Werkunter-richt durch Schüler errichtet wurden, werden beschädigt. Leere Flaschen werden zerstört und die Glassplitter verteilt. Dazu hat man versucht, mit Lötlampen oder ähnliches Brände auszulösen. Die Vorschläge von Herrn Imsieke, Kameras zu installieren und den Schulbereich durch einen hohen Gitterzaun abzugrenzen, wurde im Ausschuss begrüßt. Ein hoher Zaun ist bereits entlang der Bahnstrecke vorhanden. Somit müsste noch im Bereich des Friedhofs ein Zaun errichtet werden. Die wichtigsten Zugangspunkte würden mit großen Toren bestückt. Diese sind, nach Aussage des Schulleiters, gute Lösungen um den Vandalismus und die damit verbundene Gefährdung der Schülerinnen und Schüler zu stoppen.

    Unter Top 5 stellte unsere Kämmerin, Frau Doris Suhrenbrock, die Entwicklung der Schülerzahlen an den Grund- und Oberschule in Neuenkirchen-Vörden für die Zeit von 2015-2018/19 vor. Die Zahl der Schüler ist in der Grundschule Neuenkirchen in dieser Session rückläufig. Alles in allem ist festzustellen, dass die Schülerzahl an der Grundschule in Vörden stärker steigt als in Neuenkirchen. Der Antrag der Grundschule Neuenkirchen auf außerplanmäßige Mittel für eine Klassenhöranlage wurde einstimmig bewilligt. Durch die Inklusion ist es notwendig geworden eine elektro-akustische Klassenhöranlage im Wert von 2.400 Euro zu installieren. In der Grundschule Vörden und der Oberschule Neuenkirchen ist die o.g. Anlage schon Bestandteil des Unterrichts.

    Die Anträge der Grundschulen Neuenkirchen und Vörden auf Haushaltsmittel für diverse Investitionen wie z.B. Beamer, neue Tafeln, Bestuhlung des Lehrerzimmers und Möblierung des Sekretariats usw. wurden grundsätzlich im Ausschuss begrüßt aber mit der Prämisse: die Haushaltsentwicklung 2019 muß abgewartet werden, auf das Haushaltsjahr 2019 verwiesen. Die Anträge der Oberschule Neuenkirchen-Vörden zur "Änderung des Schulbudgets" und "sonstige Sonderanträge" hat der Ausschuss, nach einigen Diskussionen, auf den Haushalt 2020 verschoben. Im Bezug auf die Anträge führte Frau Suhrenbrock (Kämmerin) aus, dass die Oberschule Neuenkirchen-Vörden bei der Budgetvergabe im Landkreis Vechta immer gut abgeschnitten hat. Es gibt einige Oberschulen im Landkreis die nicht einmal die Hälfte des Budgets der Oberschule in unserer Gemeinde erhalten haben. Herr Karl-Heinz Rohe fügte hinzu, dass das Budget zunächst nicht geändert werden sollte. Seine Aussage: "Transparenz muss bleiben". Damit endete der öffentliche Teil der Sitzung. Es folgte ein nichtöffentlicher Teil.

 

"Nach meiner Meinung hat sich der Ausschuss, im nichtöffentlichen Teil, noch einmal mit der Causa Herrengarten beschäftigt. Ein Thema, dass die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde so bewegt sollte immer in dem öffentlichen Teil der Ausschüsse oder Rat zu finden sein. Bei dieser Thematik kann und darf man die Öffentlichkeit nicht ausschließen!! - zur Vandalismusproblematik an der Oberschule möchte ich noch anmerken, dass auch die zunehmende Problematik der Dealer und Drogenabhängigen im Bereich der Schulen in Vörden und Neuenkirchen ein Thema für den Ausschuss sein sollte." H.B.M.  


Erweiterungsplan für Grundschule Vörden wird überarbeitet

Sitzung des Schulausschusses

(BN Beitrag vom 13.06.2018)

Neuenkirchen-Vörden. Die Erweiterungspläne für die Grundschule Vörden sind vorläufig gestoppt worden. Grund sind veränderte Prognosen zu den künftigen Schülerzahlen. mehr >>   


Halteverbot vor der Grundschule Neuenkirchen ja - aber wie?

Lebhafte Debatte im Schulausschuss

(BN Beitrag vom 12.02.2018)

oev Neuenkirchen-Vörden. Bereits seit mehreren Jahren beklagen Anlieger, Eltern und Schulvertreter die Verkehrssituation zu Stoßzeiten an der Grundschule im Ortsteil Neuenkirchen. Der jetzt im Rathaus tagende Schulausschuss plädierte einstimmig dafür, ein zeitlich befristetes Halteverbot an der Straße „Im Herrengarten“ beim Landkreis Vechta zu beantragen. mehr

     Ich bin der Meinung, dass nur eine Einbahnstraßenregelung im Herrengarten und eine Verlegung der Fussgängerampel an der Holdorfer Str. zum Erfolg führen kann. Ein Halteverbot ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. HBM