IGNV - Interessengemeinschaft Neuenkirchen-Vörden

"Es kommt nicht darauf an, wie der Wind weht sondern wie die Segel gesetzt werden"


Erneuerbare Energien


Hier finden Sie alle Daten, Fakten und Wissenswertes zum Thema Energie im Privatbereich. Ich stelle Ihnen verschiedene Modelle vor, angefangen bei einer PV Anlage zur Eigenversorgung ohne Speicher, PV Anlage zur Autarkie incl. Speicher, Wärmepumpe usw.. Dazu kommen diverse Links zu der Thematik.

Achtung: um die neue Einspeisevergütung aus dem Osterpaket 2022 zu erhalten, müssen Sie, bevor Sie eine neue PV-Anlage in Auftrag geben, die geplante Anlage beim Netzbetreiber anmelden. Erst wenn der Netzbetreiber sein OK gibt, können Sie den Auftrag vergeben. PV Anlagen, die nur der Einspeisung ins Netz dienen, erhalten, lt. dem Osterpaket 2022, ab dem Sommer eine Einspeisevergütung in Höhe von 13,8 Cent je kWh. Das lohnt sich!!. 

Sie haben Interesse an einer PV Anlage?, Sie möchten sich vom Netzstrom unabhängig machen, wissen aber nicht wie?, Sie haben Fragen? - dann sind Sie hier richtig. Ich betreibe selbst 2 PV Anlagen, 1 Volleinspeise- und 1 Anlage für den Eigenverbrauch, und habe somit sehr viele Erfahrungen gesammelt. Ich bin für Sie da und beantworte Ihre Fragen schnell, kostenlos und unverbindlich. Bei Interesse, planen wir zusammen Ihre neue PV Anlage, zugeschnitten auf den aktuellen und zukünftigen Stromverbrauch. Zusätzlich biete ich Ihnen eine kostenlose und unverbindliche wirtschaftliche Prognose für Ihre Wunsch-Anlage an. Für mich ist es sehr wichtig, dass Sie als Neueinsteiger eine ehrliche Beratung erhalten. Man kann vieles falsch machen. Das möchte ich vermeiden. Eine PV Anlage sollte eine sinnvolle Investition sein, die Ihnen jeden Tag ein gutes Gefühl gibt.

Habe ich Ihr Interesse geweckt? - im unteren Bereich dieser Seite finden Sie einen Erfassungsbogen in dem Sie ihre Daten eingeben können. Einfach abschicken, ich melde mich umgehend!.


Um ein klimaneutrales Deutschland zu erreichen, müssen wir genau ausloten und abstimmen was machbar ist- oder nicht. Regenerative Energie kann und muss in Zukunft den größten Teil unserer Stromversorgung sichern. Zusätzlich benötigen wir moderne, effektive und schnell regelbare Gaskraftwerke um Stromschwankungen durch Wettereinflüsse und den Tag/Nacht Rhythmus der Wind- und Solaranlagen aufzufangen und auszugleichen. Wichtig ist hierbei auch, dass die alten Anlagen, deren Einspeisevergütung ausläuft, weiter ins Netz einspeisen dürfen. Eine Alternative ist die Nutzung der Anlage zur Eigenversorgung mit Strom. Der Rückbau ist hier keine gute Lösung. Außerdem muss die Speicherung der nicht eingespeisten Energie zum Normalfall werden. Nur so kann man eine Kontinuität der Stromversorgung erreichen. Aktuell werden Windkraft- und Solaranlagen zeitweise, trotz Wind und Sonne, ausgebremst und abgeschaltet. Der Grund liegt in den Kohlekraftwerken, in unserem Land, die man nicht zeitnah abregeln kann. Das ist das erste Problem. Das zweite Problem liegt darin, dass Anlagenbetreiber der Wind- und Solaranlagen auch für nicht gelieferten Strom die volle Einspeisevergütung erhalten. Dadurch und durch andere Einflüsse zahlen wir in Deutschland z. Zt. den höchsten Strompreis mit steigender Tendenz. Um das zu verhindern, gibt es für die privaten Haushalte gute Alternativen die Kosten zu minimieren und gleichzeitig den CO² Ausstoß zu senken: 

So sind z. B. Photovoltaikanlagen, auf den Dächern unserer Eigenheime oder Mehrfamilienhäuser, mit- oder ohne angedockte Stromspeicher zur autarken Versorgung mit Strom eine Möglichkeit die Kosten zu senken. Hier steigt die Wirtschaftlichkeit mit der Höhe des jährlichen Strombezugs. Grundsätzlich wäre die Anbindung eines E-Autos und eines Warmwasserspeichers an die PV - Anlage ideal um eine möglichst hohe Einsparung der jährlichen Stromkosten und somit Amortisierung der Anlage zu erreichen. Zusätzlich bieten einige Hersteller ein Notstromsystem an, dass bei einem Stromausfall die Stromversorgung im Haus übernimmt. Das Ganze ist jedoch in Abhängigkeit von der zur Verfügung stehenden Dachfläche und Kapital zu sehen.

In einer Zeit steigender Energiekosten sollte jeder Eigenheimbesitzer eine Eigenversorgung durch Solarstrom anstreben. Dabei gibt es aber einiges zu beachten: zunächst sollten Sie mit ihrem Steuerberater sprechen ob ihre Anlage auf Gewerbe, als "Liebhaberei" oder als Kleinerzeuger laufen soll. Mit dem Betrieb der Solaranlage auf Gewerbe werden Sie Einkommenssteuerpflichtig. Wenn Sie bisher nur Lohnsteuer gezahlt haben, könnte sich die Einkommenssteuerpflicht nachteilig auf die Steuerlast auswirken. Bei einer Anlage auf Gewerbe bekommen Sie die Vorsteuer vom Fiskus zurück, müssen aber auf den selbst verbrauchten und eingespeisten Strom die Umsatzsteuer (19%) an den Fiskus abführen. Die Größe der PV-Anlage, auf dem Dach, sollte mit mindestens dem 1,5 fachen des Jahresverbrauchs / 1000 ausgelegt sein. Das bedeutet, dass eine Familie mit einem Jahresverbrauch von 5.000 kWh Strom eine PV Anlage mit min. 7,5 kWp installieren sollte. Die Größe der PV Anlage  sollte sich immer am Verbrauch orientieren. Das Dach vollmachen, wie von einigen YouTubern und Firmen propagiert, ist dabei oft nicht lohnend. Durch diese Konstellation kann man ca. 30 - 35 % des Stromverbrauchs durch Solarstrom ersetzen. Der Rest wird in das Stromnetz eingespeist. Aktuell liegt die Einspeisevergütung bei 6,7 Cent/kWh zuzüglich Mwst. Im April 2022 wird eine neue EEG Novelle in Kraft treten. Dadurch könnten sich die Einspeisevergütungen ändern. Die Kosten für eine PV Anlage liegen z. Zt. bei ca. 1.200 Euro netto je kWp incl. Installation. Darin enthalten ist auch der Wechselrichter, der den Gleichstrom vom Dach in Wechselstrom 1 oder 3 phasig umwandelt und in die Hausverteilung einspeist. Der Trend geht mittlerweile zum Hybrid-Wechselrichter. Der Vorteil liegt darin begründet, dass man für das gesamte System nur einen Wechselrichter benötigt. Der Hybrid-Wechselrichter hat einen besseren Wirkungsgrad und weniger Verluste, da die Energie vom Dach nur einmal statt zweimal umgewandelt wird.

Um mehr Strom vom Dach selbst zu nutzen und den Selbstversorgungsgrad (Autarkie) von 30 % auf 70-80 % zu steigern benötigt man zusätzlich Stromspeicher. Hier gibt es z. Zt., wie bei den Solaranlagen, viele Anbieter auf dem Markt. Ich persönlich bevorzuge Hochvolt - Eisenphosphatspeicher. Diese haben den Vorteil, dass sie bei einer Beschädigung, anders als NMC oder NMA Speicher, nicht explosiv und brandgefährlich reagieren und langlebiger sind. Außerdem enthalten sie kein Kobalt. Die Größe der Speicher errechnet sich, wie bei der Solaranlage, nach dem jährlichen Stromverbrauch. Um eine hohe Wirtschaftlichkeit zu erreichen reicht in den meisten Fällen das 1,5 fache des jährlichen Strombedarfs / 1000. Für eine Familie mit einem Stromverbrauch von 5.000 kWh im Jahr reicht somit eine Speichergröße um 7,5 kWh. Ein weiterer wichtiger Baustein, in ihrer Hausverteilung, ist der Energiemanager. Dieser steuert das gesamte System. Er sorgt dafür, dass ihr Haushalt immer vorrangig mit Solarstrom versorgt wird. Wenn darüber hinaus Solarstrom zur Verfügung steht oder der Haushalt gerade wenig Energie benötigt, leitet er den überschüssigen Solarstrom in die Batterie (Speicher). Erst wenn die Batterie komplett geladen- und kein Strom für ein E-Auto genutzt werden kann, speist er den überschüssigen Strom ins Netz. Falls kein- oder nur wenig Solarstrom aus der PV Anlage zur Verfügung steht, wird die Energie aus dem Speicher genutzt. Der Bezug aus dem Netz steht dabei immer an letzter Stelle. Der Manager kann noch viel mehr: er kann z. B. ihre Haushaltsgeräte wie Waschmaschine, Spülmaschine, ihre Wallbox (E-Auto laden) oder auch einen Heizstab zur Warmwasser-Erzeugung steuern. Durch eine Internet-Anbindung hat er die Sonnenstunden genau im Blick und setzt die Geräte entsprechend ein. Die Kosten für Speicher liegen z. Zt. bei ca. 500 - 700 Euro je kWh netto. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit eine Notstromversorgung für ihren Haushalt zu integrieren. Diese schaltet, bei Netzausfall, automatisch 3 phasig auf die Stromversorgung aus der Solaranlage und Speicher um, damit Ihre Stromversorgung ohne Unterbrechung gewährleistet ist. Dabei ist zu beachten, dass der Wechselrichter Notstrom (3phasig)- und Schwarzstartfähig ist. Schwarzstartfähig bedeutet, dass die Solaranlage auf dem Dach, auch bei einem Netzausfall, Energie liefert um den Haushalt zu versorgen und den Speicher aufzuladen. 

    Einige Firmen rechnen ihren "Kunden" vor, dass ein größer dimensionierter Speicher sinnvoll ist. Anhand dieses Online-Rechners, zur Berechnung der Rentabilität einer Solaranlage, sehen Sie, dass sich ein größerer Speicher eher nachteilig auf die Wirtschaftlichkeit auswirkt. Eine Autarkie von 70-75 % ist oft wirtschaftlicher als eine teuer erkaufte Autarkie von 80 % oder mehr. Sie sehen anhand des Rechners, dass mit zunehmender Speichergröße die Autarkie (Unabhängigkeit) kaum noch zunimmt. Dazu hat die HTW Berlin, in ihrem neuen Ratgeber für Speichertechnologie, eine Grafik  veröffentlicht. 

Ein paar Anmerkungen zum Thema Heizung: die Politik hat im Jahre 2020 die Subventionen für Heizungsanlagen weiter erhöht. Seit dem 01.01.2021 entfällt jedoch die Subvention für Wärmepumpen im Neubau. Aktuell gibt es Zuschüsse für eine energetische Sanierung und Wärmepumpe im Altbau. Viele nutzen diese Möglichkeit der Kostenersparnis. Dabei muss man aber einiges beachten: z. Zt. sind 3 - 4 verschiedene Wärmepumpen Modelle auf dem Markt. Die Luft / Wasser Wärmepumpen sind dabei die unwirtschaftlichsten. Diese Anlagen bestehen aus einem Kompressor im Außenbereich und einem Klimagerät im Innenbereich. Die Jahresarbeitszahl (wieviel Wärme erhalte ich aus 1 kWh Strom) liegt zwischen 3 und 4. Das größte Problem bei diesen Anlagen ist, dass im Winter, bei Temperaturen unter minus 5 Grad, eine eingebaute Heizpatrone zugeschaltet wird. Das bedeutet, dass 1 kWh Strom nur 1 kWh Wärme bringt. Eine Wärmepumpe mit Erdwärme hat den Vorteil, dass die Temperatur für die Nutzung der Anlage immer gleich bleibt und keine Heizpatrone zum Einsatz kommt. Um die Kosten zu senken, gibt es noch die Möglichkeit der Anbindung der PV Anlage an die Heizungsanlage. Dabei tritt jedoch ein weiteres Problem auf: in Zeiten des höchsten Wärmebedarfs, im Winter, bringt die PV Anlage nur wenig. Das bedeutet, dass in der Regel 2/3 tel des Stroms für die Wärmepumpe aus dem Netz gezogen werden muss. Wenn Sie eine Wärmepumpe im Altbau nutzen möchten, sollten Sie zunächst eine energetische Sanierung (Wärmedämmung) vornehmen um den Wärmebedarf zu reduzieren. Da Wärmepumpen eine niedrigere Vorlauftemperatur (bis 45 Grad) haben ist der Betrieb mit Heizkörpern oft schwierig. H.B.M.

Hier noch ein paar Links und Dateien zu den o.g. Themen: (einfach anklicken) 

Dachflächenrechner

Aktuelle Förderungen

Aktuelle Einspeisevergütung

Diagramm Dachausrichtung u. Neigung

Berechnung der möglichen Solar Erträge an ihrem Standort (PVGIS)


Neu - Planung und wirtschaftl. Berechnung Ihrer PV-Anlage
Eine neue Arbeitsmappe, die Ihnen hilft eine PV - Anlage zu planen und Einsparungen und Gewinn zu berechnen.
Prognose PV - Anlage 2022_Original.xlsx (1.17MB)
Neu - Planung und wirtschaftl. Berechnung Ihrer PV-Anlage
Eine neue Arbeitsmappe, die Ihnen hilft eine PV - Anlage zu planen und Einsparungen und Gewinn zu berechnen.
Prognose PV - Anlage 2022_Original.xlsx (1.17MB)
Auswertung ihrer PV Anlage
Monatliche und jährliche Auswertungen der PV Anlage incl. wirtschaftliche Berechnungen, UST und Einkommenssteuerberechnungen unter Berücksichtigung von Miete oder Abtragung, gemäß EEG Novelle 2022
Auswertung PV - Anlage 2022_Original.xlsx (1.07MB)
Auswertung ihrer PV Anlage
Monatliche und jährliche Auswertungen der PV Anlage incl. wirtschaftliche Berechnungen, UST und Einkommenssteuerberechnungen unter Berücksichtigung von Miete oder Abtragung, gemäß EEG Novelle 2022
Auswertung PV - Anlage 2022_Original.xlsx (1.07MB)

 

Neu - wertvolle Tipps der HTW in Berlin: Stromspeicher Inspektion 2022


E.M.S Sun Control - meine Empfehlung wenn Sie eine Anlage installieren möchten

Alles zur Förderung im Jahre 2022

Solarrechner der Verbraucherzentrale NRW

Wissenswertes zur Eigenversorgung mit Strom

Berechnung der Sonneneinstrahlung an Ihrem Ort

Rechner zum Umrechnen Volt, Watt und Ampere